SPIEGEL-BILD
Die aktuelle SPIEGEL-Umfrage hat mir meine Landsleute wieder ein Stück näher gebracht. Erkenntnistechnisch. Immerhin. Von Guttenberg bleibt in der Beliebtheit an der Spitze, Steinmeier bricht ein. Klar. Oben bleibt, was relativ jung ist, ein wenig dynamisch, telegen verheiratet und larmoyant. Doch nicht ich, die warens, der da, du dort, alle,
Jammergotcha
Im tiefen Jammertal der grob gezimmerten Beziehungskisten und -kistchen. Genug gejammert, Leid geklagt, gewinselt, gewettert. Genug der Schuldzuweisungen, der gekrängten Eitelkeiten. Genug von unerfüllten Wünschen, zerstörten Träumen, geplatzten Illusionen. Leutz, es reicht. Es ist Zeit, aufzuräumen, Großreinemachen im Revier der Beziehungsverstörten Seelen und Seelinnen. Gestern die Wohnung, heute single.de, mit
Gschmäckle
Ich bin mit meinem Auto nach Hause gekommen, nicht mit der Flugbereitschaft des Deutschen Bundestages, mein Auto wurde nicht gestohlen, ich kam vom Strand der Havel, nicht aus Alicante, keiner wirft mir irgendetwas vor. Wie langweilig. Aber ich bin kein Regierungsmitglied, auch nicht in der SPD, zwei Dinge, die sich
Bundeslegierung
Hat der Mensch Töne? Da ist mir vor Schreck fast mein Laugencroissant aus dem Gesicht retourniert bei der morgendlichen Zeitungslektüre. Was mir (uns) da als Regierungsmannschaft verkauft wurde, könnte sich kein Schattenkabinett der Südespener Landjugend leisten. Himmel. Über der Sahara lacht die Sonne – und über uns der Rest der
The big Dilemma
Auch das Handkäse ließt in eine Statistik. Wieviel wird von wievielen Besuchern gelesen. Und was. Aber nicht, von wem. Besuchertracking fehlt noch. Bin schon froh, mit den Verrückten, die meine Texte lesen, nicht in Urlaub fahren zu müssen. Also. Aber heute habe sogar ich gestutzt. Die überwiegende Mehrheit las mein
Graphologisches Traumasüppchen
Ich bin in höchstem Maße erregt. Nein, betroffen, ja, betroffen trifft es besser. Meine Hände zittern, nein, Finger, weg von der Tastatur – jetzt rede ich! Raus aus meinem Lieblingsmonolog. Es wird Zeit, sich zu befassen. Sich zu erklären. Stellung zu beziehen. Ja, Bettdecke und Kopfkissen auch, ja, ich kümmere