Comeblack
Gut. Da schreibt er wieder, dieser madmarx. Irgendwie damit also auch ich. Jahre Pause. Nun aber wieder. Lichtweißes Comeblack. Sinneswandel? Nein, mein Alter Ego madmarx und ich wandeln weder Schlaf noch Sinne. Überzeugungstäter tun. Aus Überzeugung. Aber endlich wieder zweckfrei für mich, also mit Sinn. Für mich. Es ist Zeit,
Was drucksssu
Mir schrieb wer! Doch wer schreibt mir? Handkaas ist offenbar weniger sexy als befürchtet, Groupie-Post bleibt konsequent aus. Offenbar tippselt es zwischen den Zeilen, das man mit mir zwar trefflich lesen, weniger bis untrefflich hingegen shoppen kann. Nicht so schlimm, mein russisch ist bescheiden. Mein Beuteschema hat das Chef-Foto als
Sommertagstraumata
Es ist ganz schön Sommer und ich frage mich. Warum zum Beispiel Menschen freidrehen, wenn die Sonne über uns lacht – ah, kapiert! Späßchen, nee? – und selbst Warmduscher unter Wasser eine Gänsehaut bekommen. Oder warum die Aggressivität am Steuer überproportional zur Sonneneinstrahlung ins Gemüt ansteigt, so, als müssten alle
Knallköppe
Es war nicht anders zu erwarten: kaum ist der 29. Dezember da und somit der freie Verkauf von Feuerwerkskörpern eröffnet, knallt es auch schon. Raketenbatterie auf dem Mittelstreifen und in U-Bahneingängen, Knallerwürfe von Balkonen auf Passanten und vorbei fahrende Autos, Leuchtraketen und Kanonenschläge aus allen Himmelsrichtungen. Das wird jetzt anhalten
Glaubensgehäckseltesseelenallerlei
Wenn Sonntag wirklich der Tag des Herren ist, dann kann er ihn auch behalten und ihn sich an den Rückspiegel hängen. Ein paar Unentwegte rennen zwar immer noch dank fehlendem Breitbandanschluss und unterhaltungstechnischer Alternativen in die Kirchen, sonst aber hat der Sonntag schon lange seinen Schrecken als Zwangsfamilientag verloren. Zuerst
Wir hatten die Wahl
Jawollll. Deutschland hat gewählt. Zumindest ein Teil davon: diejenigen, die sich eine Restsensibilität für Demokratie gewahrt haben, quälten sich an – besser wäre in vielen Fällen in – die Urnen und taten kund… hm… jaaaaa – was eigentlich? Studenten, arbeitslos Suchende, Asozialhilfeempfänger, andere Unterprivilegierte und Intellektuelle müssen in erstaunlicher Solidarität