Vom Balkon
Ein Montagmorgen wie jeder andere. Ich werde begrüßt von einem Anruf, dass nun alles auf dem angemieteten Server funktioniere. Außer Open Exchange und das Mailformular. Toll. Alles andere funktionierte auch VOR sieben Uhr. Was ich brauche, immer noch nicht. Das aber hätte auch nach dem Aufwachen nicht funktioniert. Ganz sicher.
Im Wendekreis des Glücks
Diese Sackgasse ist eine Einbahnstraße ohne Wendemöglichkeiten für LKW, zehn Kilometer lang und ich wohne unmittelbar am – Wendekreis? Das ist unpraktisch und das längste ununterbrochene Teilstück der U-Bahn befindet sich ebenso wie dessen Mittelpunkt unter meinem Wohnzimmer und im Bau, Busse meiden aus leicht einsichtigen Gründen meine Straße und
Buchstabenausverkaufsangebot
Man werfe mir den Ring, an den zu klammern mich retten könnte vor den ablaufenden Fluten der Buchstabenschwemme. Hilfe. Wer mir nur hülfe und mich am Schopf aus dem Desaster ziehe, obgleich der Schopf mal war und nun ein kurz geschoren Schädel die edle Rettung mir versagte und ich die
Nachthemd-Filou
Ich sehe mich vor mir, wie ich da in der kleinen Küche am halbrunden Klapptisch auf hohem Barhocker mit Lehne throne, den Gasherd im Rücken, zur Linken ein Fenster zum Hof mit Blick in meine Zukunft, wundervoll verschneiter, fast lautloser Friedhof, zur Rechten hängt ihr Bademantel am Küchenregal, ehemals für
Winteralarm
Schneefall. Graue Soße draußen. Bleierne Müdigkeit. Keine Kekse da. Im Kühlschrank brummt der Föhn, Abtauautomatik. Das aufdringliche Ticken der Küchenuhr macht mich wahnsinnig. Oder irgendetwas anderes. Nach Stunden schaue ich auf die Uhr und sehe mich Minuten später. Zäh. Eisplatten rumpeln. Kaffee hilft nicht mehr, die Lider wollen schließen. Auch
Schnee nee
Ereignisfrei und wie üblich vollkommen überbewertet begann das neue Jahr. Nun ist es also da. Und mit ihr kam die weiße Pest, vulgo Schnee. Der gehört in die Berge – und ich meine NICHT den Kreuzberg in Bääärlin, nein, den meine ich NICHT! So lange ich vom Fenster aus einen