Beim Friseur
Was einem durch den Kopf geht, wenn es ihm an den Kopf geht. Beim Friseur. Kleine virtuelle Aufhübschung gefällig? Weil wichtigster Besuch ins Haus steht? Na, dann herein spazifiziert zu einem virtuellen Friseurbesuch. Die Stühle sind bequem, der Kaffee goldgelb und heiß, und das Lehrmädchen… SIE wird kommen. Großer Bahnhof
Stinkefingerblues
Was ist das alles für ein Mist. Grüner Daumen. Nix. Brauner Finger. Trotz dreier Lagen. Bei Behördenpapier war man ja Kummer gewohnt, wahre Transparenz blattweise perforiert, der Erfolg liegt auf der Hand, kein Stinkefinger muss in der Mitte liegen, nein, muss er nicht. Wir haben lediglich ein Qualitätsproblem. Es muss
Stillende Nacht
So isses. Der Tag der – Tage? Man soll den Tag nicht vor der Weihnacht loben, die Kassiererin, die Lebensmittel liebt, hatte eine rote Mütze auf dem Kopf und würde von jedem wachsenden Bambus in der Geschwindigkeit um Längen geschlagen werden. Frohes Fest. Jawollll. Hacken schlagen. Arbeit macht frei von
Knallköppe
Es war nicht anders zu erwarten: kaum ist der 29. Dezember da und somit der freie Verkauf von Feuerwerkskörpern eröffnet, knallt es auch schon. Raketenbatterie auf dem Mittelstreifen und in U-Bahneingängen, Knallerwürfe von Balkonen auf Passanten und vorbei fahrende Autos, Leuchtraketen und Kanonenschläge aus allen Himmelsrichtungen. Das wird jetzt anhalten
Von mikrofaserlicher Struktur
Ich möchte mein Zimmer neu möblieren und weiß nicht, ob ich tun muss, was ich denke, wenn ich meine Beine unter meinem Tisch strecke. Weiterhin. Immerhin ist der Teppich bezahlt. Ich esse derweil Oliven aus dem Glas. Die sind auch bezahlt. Meine aktuellen Gedanken behalte ich für mich, im Internet
Kopfkino
Irgendwann zwischen 23 Uhr und Mitternacht klopfte der Wahnsinn zaghaft an die Tür. „Hör mal, was heißt hier: keine Zukunft? ich bin gut drauf, habe wirklich Ahnung von dem, was ich tue, bin ein hoffnungsfroher Texter mit Ideen und …“ „Und bist 52!“ Treffer. Positive Phase im Ansatz erstickt. Schreiben