Die Sinnlichkeit des Haushalts

„Das bisschen Haushalt ist doch nicht so schlimm“, sagt ein Schlager, einfach so. Dieser dumme, kleine Schlager meinte diesen Tatbestand ironisch, sollte aufrütteln, die tägliche Fron des Heimchens im Heim thematisieren, polarisieren, aufrütteln. Die Rezipienten lächelten, zwinkerten sich wissend zu – und gingen zur Tagesordnung über. Was für eine tragische

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Handkäse stinkt wieder

Der Handkäse stinkt wieder! Nach mehr als zwei Monaten Sendepause ist das Käsemesser frisch geschärft, neue Löcher braucht das Land. Was aber war passiert? Meine vormals temporäre Lebensabschnittspartnerin hat mich samt Fusselmacho verlassen und den Handkaas seinem Kopfschimmel überlassen. Trennungs- und Trauerphase. Das ist nun vorbei. Jetzt, wo eine neue

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Normalspackosingleuser

Von hinten angeschlichen, dem Normalspackosingleuser auf die hängenden Schultern getippt, dieser dreht erwartungsschwanger das gramgebeugte Haupt in der Hoffnung, Trost, eine Kaffeetasse oder leicht Verständliches in maximal 27 Worten zu finden, blickt mir in die gebleckte Textfresse und verschluckt vor Schreck den frisch ergoogelten Textbaustein. Mahlzeit.  Was Börner seinerzeit die

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Motivagentur

Ach, übrigens, manch Tag birgt zum Ende hin dann doch noch eine Überraschung: während ich fröstelnd den Hund meiner Lebensgefährtin auslüftete, entwässerte und auskompostierte, entdeckte ich eine Bahn brechende Geschäftsidee. Eine Motivagentur. Wie schön, dass Entrepreneure auch die Randgruppen der Gesellschaft zur allfälligen Vermarktung ins Visier genommen haben… So sehe

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Vom Balkon

Ein Montagmorgen wie jeder andere. Ich werde begrüßt von einem Anruf, dass nun alles auf dem angemieteten Server funktioniere. Außer Open Exchange und das Mailformular. Toll. Alles andere funktionierte auch VOR sieben Uhr. Was ich brauche, immer noch nicht. Das aber hätte auch nach dem Aufwachen nicht funktioniert. Ganz sicher.

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Millionen Tempoeierchen

Noch während des Rollens geriet mir der Schneemann zur Granulatsauce. Nicht schlimm, da ich stets mit dem Kopf beginne, der geht schneller und kann geworfen werden, sollte mich wie immer die Lust verlassen. Dann stecke ich mir die Rübe ins Gesicht und tanke Vitamine. Noch während des Schreibens gerät mir

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