Rüsseltierspringmeile
Gegenüber steigt weißer Rauch auf. Ratzinger lebt trotzdem, Heiner Müller ist immer noch tot, Ross Brawn hat einen zweiten Schlitz im Unterboden, Kartoffeln keimen schnell und ich begreife immer noch nicht den Unterschied zwischen einem glücklichen Single und einem Hochdruckvakuum. Ich meine, weißer Rauch ist nicht heiße Luft. Eigentlich. Und
Kommentor geschossen
Ein Torwart hat zu viel Zug bekommen und eine ganze Nation, was sage ich, ganz Hannover trauert um einen Menschen, den – genau genommen – nur seine Frau näher kannte. Würde das bei Sepp Maier passieren? Bei Ollie Kahn? Nein. Die hätten gehalten. So aber musste ein Zugführer seelsorgerisch behandelt
Mann-Männchen-Mann-O-Mann
Erwartungsschwanger am halbrunden Tischen Platz genommen, dem in der Küche, mit dem Rücken zum Herd jetzt, der obligatorische Kaffee neben mir, diesmal mit Wasser, mit Kaffee, mit Kanne – der Effektivität wegen, unrasiert, was mit Effektivität wiederum weniger zu tun hat, halb unausgeschlafen, halb müde, halb wach, immerhin aber die
auf zu
Auf zu auf zu auf zu auf zu auf zu – immer und immer wieder. Dazu große Augen ohne Lider und Wimpern, keine Arme und Beine, keine Stimme, keine Phantasie, dafür meist Hunger, immer nass und Schuppen: Fische. Nicht die in Pfanne, Topf und Ofen, nicht tiefgefroren oder als Stäbchen,
Weihnachtszeit
Weihnachtszeit, friedliche Zeit. Alles ist so ruhig, so friedlich. Während eine Kerze sanftes Licht in den trüben Dezembertag strahlt und die Luft im Raum angenehm nach Tee und allerlei Gebäck riecht, dringt kaum ein Geräusch in die andächtige Stille. Ach wie schön, nur noch vier Tage bis – Weihnachten. Wie
Stinkefingerblues
Was ist das alles für ein Mist. Grüner Daumen. Nix. Brauner Finger. Trotz dreier Lagen. Bei Behördenpapier war man ja Kummer gewohnt, wahre Transparenz blattweise perforiert, der Erfolg liegt auf der Hand, kein Stinkefinger muss in der Mitte liegen, nein, muss er nicht. Wir haben lediglich ein Qualitätsproblem. Es muss