Von mikrofaserlicher Struktur

Ich möchte mein Zimmer neu möblieren und weiß nicht, ob ich tun muss, was ich denke, wenn ich meine Beine unter meinem Tisch strecke. Weiterhin. Immerhin ist der Teppich bezahlt. Ich esse derweil Oliven aus dem Glas. Die sind auch bezahlt. Meine aktuellen Gedanken behalte ich für mich, im Internet

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The big Dilemma

Auch das Handkäse ließt in eine Statistik. Wieviel wird von wievielen Besuchern gelesen. Und was. Aber nicht, von wem. Besuchertracking fehlt noch. Bin schon froh, mit den Verrückten, die meine Texte lesen, nicht in Urlaub fahren zu müssen. Also. Aber heute habe sogar ich gestutzt. Die überwiegende Mehrheit las mein

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Wochenend kein Sonnenschein

Magische Welt, Traumland, Quelle der temporären Glückseligkeit, Oase des Seelenfriedens, kurz auch Wochenende genannt. Ach so. Gestern, Freitag, am Abend also Start in die mystische Zwischenzeit. Aufbleiben bis in die Pupen, rauschende Partys – ersatzweise früher Glotze bis Sendeschluss (das waren noch wahrhaft paradiesische Zeiten) – und dann Ausschlafen, Weckerloses

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Tiefgekühlte Amerikaner

Es gibt Tage, da beschränkt sich das Reden aufs Schreiben. Am halbrunden Tischchen im Küchenexil, obwohl der Morgenmuffelquälgeist schon lange als Housekeepingdompteuse ihrem Team die Hände an die Hosennaht treibt. Das halbrunde Tischchen ist zum Kreativbunker geworden mit der Zeit, Ruhepol bis auf Kaffee, schneller, Toastie, schneller, Zigaretten, schneller, Getränke,

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Tiefschlaf mit Zylindern

Doch, ja, nein, es schreibt wieder. Fingerchen müde und im Hirn keine besonderen Vorkommnisse sind nicht die besten Voraussetzungen, Text abzusondern. Nicht, dass mir nichts einfiele oder es nichts zu berichten gebe – allein, es mangelte an der Tippsellust, so blieb das halbrunde Tischchen unbelebt und verödete langsam. Dass es

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Millionen Tempoeierchen

Noch während des Rollens geriet mir der Schneemann zur Granulatsauce. Nicht schlimm, da ich stets mit dem Kopf beginne, der geht schneller und kann geworfen werden, sollte mich wie immer die Lust verlassen. Dann stecke ich mir die Rübe ins Gesicht und tanke Vitamine. Noch während des Schreibens gerät mir

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