Kuscheltagsromanticker
Irgendwie ein ganz normaler Tag. Fast irgendwie. Eigentlich. Aber dann doch wieder ganz anders. Mittwoch. Sonne scheint. Der Hund sitzt. Allewettertaff. Immerhin. Und dennoch: Den da vorne kenne ich. Flüchtig. Der Blick. Eine Versicherung? Einen Kobold? Nein, vielleicht besser rasiert. Vielleicht mit einer Haarlänge über 2 mm. Obwohl – Haustürgeschäfte…
Fusselmachos Weihnacht
Morgen wird’s was geben. Kinder! Kein Wild, was mit Federn – aber KEIN Wild. KEIN Problem. Ab zu Kaisers – waren die das jetzt, die Lebensmittel lieben, Frau Gurke? – und gucken, was schon tot ist: Rehrücken. KEIN Wild. Rehrücken, Handaufzucht, zahm und mit Familienanschluss. Gut, keine Federn, aber eben
Fischstäbchenreflektionen
Wird sich ein Fischstäbchen anders verhalten, gäbe man es seinem natürlichen Lebensraum zurück? Es würde. Warum? Kleider machen Leute. Der Tausch schlichter Schuppenflechte gegen den Chic einer Haute-Couture-Panade verhilft dem an sich eher unauffälligen Meeresbewohner zu majestätisch-lässigem Outfit und dementsprechend relaxtem Auftreten: Entspanntheit auf Weltniveau. Auch wenn ein Fischstäbchen beim
Millionen Tempoeierchen
Noch während des Rollens geriet mir der Schneemann zur Granulatsauce. Nicht schlimm, da ich stets mit dem Kopf beginne, der geht schneller und kann geworfen werden, sollte mich wie immer die Lust verlassen. Dann stecke ich mir die Rübe ins Gesicht und tanke Vitamine. Noch während des Schreibens gerät mir
Herbstzeitlose
Schön. Herbststimmung. Sanft durchweicht Sprühregen meine Übergangsjacke, während aufgeweichtes Herbstlaub das anheimelnde Gefühl von Schmierseife vermittelt, bemüht, auch die letzten Aufrechten der vergangenen Sommerzeit zu Fall zu bringen. Und zu Hause wird der Verbrauchsscheibe des Gaszählers langsam schwindelig. Kuschelzeit. Glühweinkater statt Pilsbierbirne. Kerzenschein lässt das Verblassen der gesunden Sommersolariumsbräune schamhaft
Normalspackosingleuser
Von hinten angeschlichen, dem Normalspackosingleuser auf die hängenden Schultern getippt, dieser dreht erwartungsschwanger das gramgebeugte Haupt in der Hoffnung, Trost, eine Kaffeetasse oder leicht Verständliches in maximal 27 Worten zu finden, blickt mir in die gebleckte Textfresse und verschluckt vor Schreck den frisch ergoogelten Textbaustein. Mahlzeit. Was Börner seinerzeit die