Normalspackosingleuser
Von hinten angeschlichen, dem Normalspackosingleuser auf die hängenden Schultern getippt, dieser dreht erwartungsschwanger das gramgebeugte Haupt in der Hoffnung, Trost, eine Kaffeetasse oder leicht Verständliches in maximal 27 Worten zu finden, blickt mir in die gebleckte Textfresse und verschluckt vor Schreck den frisch ergoogelten Textbaustein. Mahlzeit. Was Börner seinerzeit die
Bundeslegierung
Hat der Mensch Töne? Da ist mir vor Schreck fast mein Laugencroissant aus dem Gesicht retourniert bei der morgendlichen Zeitungslektüre. Was mir (uns) da als Regierungsmannschaft verkauft wurde, könnte sich kein Schattenkabinett der Südespener Landjugend leisten. Himmel. Über der Sahara lacht die Sonne – und über uns der Rest der
Beim Friseur
Was einem durch den Kopf geht, wenn es ihm an den Kopf geht. Beim Friseur. Kleine virtuelle Aufhübschung gefällig? Weil wichtigster Besuch ins Haus steht? Na, dann herein spazifiziert zu einem virtuellen Friseurbesuch. Die Stühle sind bequem, der Kaffee goldgelb und heiß, und das Lehrmädchen… SIE wird kommen. Großer Bahnhof
Kuscheltagsromanticker
Irgendwie ein ganz normaler Tag. Fast irgendwie. Eigentlich. Aber dann doch wieder ganz anders. Mittwoch. Sonne scheint. Der Hund sitzt. Allewettertaff. Immerhin. Und dennoch: Den da vorne kenne ich. Flüchtig. Der Blick. Eine Versicherung? Einen Kobold? Nein, vielleicht besser rasiert. Vielleicht mit einer Haarlänge über 2 mm. Obwohl – Haustürgeschäfte…
Motivagentur
Ach, übrigens, manch Tag birgt zum Ende hin dann doch noch eine Überraschung: während ich fröstelnd den Hund meiner Lebensgefährtin auslüftete, entwässerte und auskompostierte, entdeckte ich eine Bahn brechende Geschäftsidee. Eine Motivagentur. Wie schön, dass Entrepreneure auch die Randgruppen der Gesellschaft zur allfälligen Vermarktung ins Visier genommen haben… So sehe
Bretonische Fischsuppe
Was ist der Unterschied zwischen vier Metern? Zu kurz. Der Unterschied liegt in seiner Differenz, wenn alle Komponenten entsprechend ihrer Gewichtung berücksichtig werden. Das spart Zeit. Und während der Pöbel mit seinen Minuten um sich wirft, wartet das Bildungsbürgertum auf Godot. Stundenlang. Vergebens. Aber immerhin. Diese Information ist selbstverständlich öffentlich