Winteralarm
Schneefall. Graue Soße draußen. Bleierne Müdigkeit. Keine Kekse da. Im Kühlschrank brummt der Föhn, Abtauautomatik. Das aufdringliche Ticken der Küchenuhr macht mich wahnsinnig. Oder irgendetwas anderes. Nach Stunden schaue ich auf die Uhr und sehe mich Minuten später. Zäh. Eisplatten rumpeln. Kaffee hilft nicht mehr, die Lider wollen schließen. Auch
Die Abrechnung
Im Leben eines Menschen gibt es Momente, wo Urinstinkte die Ratio besiegen, animalische Triebe sich ungehindert Bahn brechen, den Menschen zum Tier werden lassen. Schlimmer, wo der Mensch das Tier in ungezügelter Grausamkeit in den Schatten stellt, die Frage aufwirft, die einst Erich Kästner stellte im Angesicht einer drohenden Willkürherrschaft
Prima Klima
Kopenhagen ist uns Hauptstädter weit voraus: über Berlin lacht die Sonne (temporär), über Kopenhagen die ganze Welt (inflationär)! Für die Kosten dieses so genannten Klimagipfels hätte man allen schulpflichtigen Kindern Afrikas und/oder Indiens nachhaltig beibringen können, dass es überlebensnotwendig ist, die Umwelt zu schonen und verantwortungsbewusst mit Ressourcen umzugehen. Was
Millionen Tempoeierchen
Noch während des Rollens geriet mir der Schneemann zur Granulatsauce. Nicht schlimm, da ich stets mit dem Kopf beginne, der geht schneller und kann geworfen werden, sollte mich wie immer die Lust verlassen. Dann stecke ich mir die Rübe ins Gesicht und tanke Vitamine. Noch während des Schreibens gerät mir
Graphologisches Traumasüppchen
Ich bin in höchstem Maße erregt. Nein, betroffen, ja, betroffen trifft es besser. Meine Hände zittern, nein, Finger, weg von der Tastatur – jetzt rede ich! Raus aus meinem Lieblingsmonolog. Es wird Zeit, sich zu befassen. Sich zu erklären. Stellung zu beziehen. Ja, Bettdecke und Kopfkissen auch, ja, ich kümmere
Jahreswechsel endlich eingelöst
Ein interessantes Jahr 2010 wünscht der Handkääser allen, die lesen, verstehen, nachdenken und Nachdenkliches von sozialem Rauschen zu unterscheiden verstehen. Ein spannendes Jahr voller Überraschungen, dem Zulassen kleiner Freuden und der Offenheit Neuem gegenüber, ein Jahr des Besinnens auf eigene Tugenden, der Bereitschaft, sich auf das Banale einzulassen mit dem