Erkenntnisbekenntnis
Wer weiß, das ich nichts weiß – außer mir? Die Erkenntnis reifte heran, dass ich nichts weiß. Für viele – auch hier – ist das nicht neu. Für mich schon. Zumindest in dieser Deutlichkeit. Ich kann nicht sein, weil es nicht sein kann. Sein könnte. Eigentlich nicht sein sollte. So
Die Abrechnung
Im Leben eines Menschen gibt es Momente, wo Urinstinkte die Ratio besiegen, animalische Triebe sich ungehindert Bahn brechen, den Menschen zum Tier werden lassen. Schlimmer, wo der Mensch das Tier in ungezügelter Grausamkeit in den Schatten stellt, die Frage aufwirft, die einst Erich Kästner stellte im Angesicht einer drohenden Willkürherrschaft
Sonderangebet
Frau mit Rock hoch läuft schneller als Mann mit Hose runter! Tatsache! Nicht nur aus diesem Grunde bleibt bei Handkaas das Beinkleid oben, Oberkaasler Michael M. aus B. bietet an dieser Stelle die textende Kraft seiner unermüdlichen Finger feil, Werbung sei – hier allerdings wenig Zielgruppen orientiert denn reich an
Fusselmachos Weihnacht
Morgen wird’s was geben. Kinder! Kein Wild, was mit Federn – aber KEIN Wild. KEIN Problem. Ab zu Kaisers – waren die das jetzt, die Lebensmittel lieben, Frau Gurke? – und gucken, was schon tot ist: Rehrücken. KEIN Wild. Rehrücken, Handaufzucht, zahm und mit Familienanschluss. Gut, keine Federn, aber eben
Graphologisches Traumasüppchen
Ich bin in höchstem Maße erregt. Nein, betroffen, ja, betroffen trifft es besser. Meine Hände zittern, nein, Finger, weg von der Tastatur – jetzt rede ich! Raus aus meinem Lieblingsmonolog. Es wird Zeit, sich zu befassen. Sich zu erklären. Stellung zu beziehen. Ja, Bettdecke und Kopfkissen auch, ja, ich kümmere
Bundeslegierung
Hat der Mensch Töne? Da ist mir vor Schreck fast mein Laugencroissant aus dem Gesicht retourniert bei der morgendlichen Zeitungslektüre. Was mir (uns) da als Regierungsmannschaft verkauft wurde, könnte sich kein Schattenkabinett der Südespener Landjugend leisten. Himmel. Über der Sahara lacht die Sonne – und über uns der Rest der