Rezept zum Montagstoast
Um dem geneigten Konsummierer/enten meines Tagebuchs eine adäquate Stärkung zur Lektüre zu bieten, habe ich mich entschlossen, mein geheiligtes Montagstoast öffentlich zu machen. Wenn alle sowieso schon in meinem Privatleben rumstochern können, sollen sie doch gleich auch noch die Gaumenfreuden mit mir teilen. Achtung: es könnten die Gefühle von Mitmenschen
Bretonische Fischsuppe
Was ist der Unterschied zwischen vier Metern? Zu kurz. Der Unterschied liegt in seiner Differenz, wenn alle Komponenten entsprechend ihrer Gewichtung berücksichtig werden. Das spart Zeit. Und während der Pöbel mit seinen Minuten um sich wirft, wartet das Bildungsbürgertum auf Godot. Stundenlang. Vergebens. Aber immerhin. Diese Information ist selbstverständlich öffentlich
twitteriekieeee
Ich jetzt auch. Twitter. Neugier befriedigen. Wie hier unschwer zu sehen. Auf der Startseite. Lange werde ich das nicht durchhalten. Was für ein überhypter Blödsinn. Die Welt in 140 Zeichen vernetzen. SMS-Dumpfbratzigkeit weiter verbreiten. Sprachlosigkeit. Wieviele Zeichen bin ich jetzt bereits drüber, ohne auch nur eine ansatzweise interessante Botschaft vermittelt
Monday Blues
Doch, die Pause war etwas länger diesmal. Aber Tagebuch heißt für mich nicht, ich zum Sklaven eines täglichen Tippselzwangs zu machen. Dann würde ich sofort das Handtuch werfen. Das Geschirrtuch. Weil ich in der Küche mein Schreibwerk verrichte. Weil es im Arbeits- und Allroundzimmer nicht geht. Weil da der Fernseher
Sommertagstraumata
Es ist ganz schön Sommer und ich frage mich. Warum zum Beispiel Menschen freidrehen, wenn die Sonne über uns lacht – ah, kapiert! Späßchen, nee? – und selbst Warmduscher unter Wasser eine Gänsehaut bekommen. Oder warum die Aggressivität am Steuer überproportional zur Sonneneinstrahlung ins Gemüt ansteigt, so, als müssten alle
Graphologisches Traumasüppchen
Ich bin in höchstem Maße erregt. Nein, betroffen, ja, betroffen trifft es besser. Meine Hände zittern, nein, Finger, weg von der Tastatur – jetzt rede ich! Raus aus meinem Lieblingsmonolog. Es wird Zeit, sich zu befassen. Sich zu erklären. Stellung zu beziehen. Ja, Bettdecke und Kopfkissen auch, ja, ich kümmere