Zeichen und Wunder
Es geschehen Zeichen und Wunder. Nur nicht bei mir. Heiner Müller ist immer noch tot, am Huang Ho blüht mal wieder der Sumpfreis und ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Doch ein Wunder? Ich meine, warum kommen ohne Not heute über 50 Besucher auf meine Seite? Hallo? Das Ding
Mann-Männchen-Mann-O-Mann
Erwartungsschwanger am halbrunden Tischen Platz genommen, dem in der Küche, mit dem Rücken zum Herd jetzt, der obligatorische Kaffee neben mir, diesmal mit Wasser, mit Kaffee, mit Kanne – der Effektivität wegen, unrasiert, was mit Effektivität wiederum weniger zu tun hat, halb unausgeschlafen, halb müde, halb wach, immerhin aber die
Stillende Nacht
So isses. Der Tag der – Tage? Man soll den Tag nicht vor der Weihnacht loben, die Kassiererin, die Lebensmittel liebt, hatte eine rote Mütze auf dem Kopf und würde von jedem wachsenden Bambus in der Geschwindigkeit um Längen geschlagen werden. Frohes Fest. Jawollll. Hacken schlagen. Arbeit macht frei von
Die Sinnlichkeit des Haushalts
„Das bisschen Haushalt ist doch nicht so schlimm“, sagt ein Schlager, einfach so. Dieser dumme, kleine Schlager meinte diesen Tatbestand ironisch, sollte aufrütteln, die tägliche Fron des Heimchens im Heim thematisieren, polarisieren, aufrütteln. Die Rezipienten lächelten, zwinkerten sich wissend zu – und gingen zur Tagesordnung über. Was für eine tragische
Tiefschlaf mit Zylindern
Doch, ja, nein, es schreibt wieder. Fingerchen müde und im Hirn keine besonderen Vorkommnisse sind nicht die besten Voraussetzungen, Text abzusondern. Nicht, dass mir nichts einfiele oder es nichts zu berichten gebe – allein, es mangelte an der Tippsellust, so blieb das halbrunde Tischchen unbelebt und verödete langsam. Dass es
Ticktack
Zeitlos rinnt uns die Zeit durch die Finger. Gerinnt bisweilen. Zeit ist, wir sind, Zeit haben wir zwar nie, uns aber recht häufig. Wenn auch zu selten. Aber immerhin häufiger als Zeit… Ticktack Ticktack Ticktack Lautlos bis auf das ferne Ticken einer Wanduhr. Ein zielloser Blick ruht auf weißer Wand.