Beim Friseur
Was einem durch den Kopf geht, wenn es ihm an den Kopf geht. Beim Friseur. Kleine virtuelle Aufhübschung gefällig? Weil wichtigster Besuch ins Haus steht? Na, dann herein spazifiziert zu einem virtuellen Friseurbesuch. Die Stühle sind bequem, der Kaffee goldgelb und heiß, und das Lehrmädchen… SIE wird kommen. Großer Bahnhof
Jahreswechsel endlich eingelöst
Ein interessantes Jahr 2010 wünscht der Handkääser allen, die lesen, verstehen, nachdenken und Nachdenkliches von sozialem Rauschen zu unterscheiden verstehen. Ein spannendes Jahr voller Überraschungen, dem Zulassen kleiner Freuden und der Offenheit Neuem gegenüber, ein Jahr des Besinnens auf eigene Tugenden, der Bereitschaft, sich auf das Banale einzulassen mit dem
Fusselmacho mit Allüren
Nein, es wird Zeit, auch einmal das Tier in den Mittelpunkt zu stellen, obwohl dies – realistisch betrachtet – nicht wirklich nötig wäre: ER stellt sich selbst. Tag für Tag. ER ist ein dominantes Rassecocktail von 56 Kilo, verliert im Sommer mehr Haare, als bei Udo Waltz seit Gründung zusammen
Wochenend kein Sonnenschein
Magische Welt, Traumland, Quelle der temporären Glückseligkeit, Oase des Seelenfriedens, kurz auch Wochenende genannt. Ach so. Gestern, Freitag, am Abend also Start in die mystische Zwischenzeit. Aufbleiben bis in die Pupen, rauschende Partys – ersatzweise früher Glotze bis Sendeschluss (das waren noch wahrhaft paradiesische Zeiten) – und dann Ausschlafen, Weckerloses
Sommernachtstrauma
Sommer. Wurde auch Zeit. Sagen die Einen. Wurde wieder viel zu warm. Sage ich. Frühlingstyp. Auch Herbsttyp. Das bin ich. Oder Irlandtyp, vier Jahreszeiten an einem Tag. Aber Sommer pur? Wenn sich Klamotten nur noch mit sattem Schmatzen vom Körper trennen lassen, jeder Händedruck Fäden zieht, das beste Mittel gegen
Weisse Jacke
Buchstaben kribbeln in meinen Fingerspitzen und möchten raus. Sollen sie doch. Jeder Mensch braucht etwas Zeit für sich, Zeit, den Kopf auszuschalten, Hirnentschlackung sozusagen. Kopf zu, tippseln lassen. Geht leider noch nicht im Liegen. Die anderen acht Finger mögen tun solange, was sie für richtig halten, zumindest aber schweigen. Ich